Packendes Finale in Irland - Mike Linden erspielt sich den Cup unter 22 Teilnehmern. Der Ort: Dublin. Der Anlass: die Europameisterschaft der Pro Evolution Soccer League 2006. Die Zeit: Samstag, 7. Oktober, eine Stunde nach Mitternacht und in den letzten Minuten eines packenden Videospielturniers. Im Finale der PES League 2006 steht Mike Linden. Sein Gegner: Ein britischer PES-Profi, der den Deutschen in der ersten Halbzeit kurzzeitig in Bedrängnis brachte. Doch das Blatt wendete sich kurz vor dem Pausenpfiff, als Linden den Führungstreffer seines Gegners ausgleichen konnte. Und als die zweite Halbzeit beginnt, wird klar, dass der Deutsche sein Spiel gefunden hat: 4:2 gewinnt der Held von Dublin, Mike \"El Matador\" Linden, am Ende.
Mit diesem Sieg endete auch Konamis PES League 2006, die mit Pro Evolution Soccer 5 für PlayStation 2 ausgespielt wurde. Linden setzte sich in dem sechsstündigen Turnier gegen ein überaus stark besetztes Teilnehmerfeld aus Ländern wie England, Frankreich, Spanien und Italien durch. Insgesamt waren in Dublin 22 Landesmeister und Ranking-Sieger der europäischen PES League Veranstaltungen vor Ort.
Alleine in Deutschland haben sich bei den zwölf offiziellen Städte-Turnieren und vielen Dutzend privat organisierten Wettbewerben mehrere Tausend Teilnehmer an der große Fußball-Liga beteiligt. Für den Veranstalter Konami Digital Entertainment GmbH ist das von Jahr zu Jahr wachsende Interesse besonders erfreulich. Dabei fallen nicht nur die vom Publisher selbst organisierten großen Events mit über 300 Teilnehmern ins Gewicht, sondern auch die vielen, von den Fans selbst organisierten Turniere.
"PES lebt von seiner Authentizität und der stetig wachsenden Community", so Martin Schneider, Sales and Marketing Director Germany bei Konami Digital Entertainment GmbH. "Es ist deshalb großartig zu wissen, dass das einzig wahre Fußballspiel so begeistert in der Gemeinschaft gespielt wird. Und natürlich gratulieren wir Mike Linden ganz herzlich zu seinem Titel!"
Den Pokal bekam Profi-Spieler Linden von PES-Entwickler Shingo "Seabass" Takatsuka persönlich überreicht.