Immer häufiger kommen Spiele, die eigentlich exklusiv für die PSP waren, aber dort für Aufsehen gesorgt haben, für die PlayStation 2. Gleiches gilt auch für Silent Hill: Origins.
Nach dem Erfolg durfte der Entwickler Climax das Spiel auf die PlayStation 2 portieren und versucht auch hier die Spieler zu schocken.
Die Geschichte von Silent Hill: Origins spielt vor der Zeit von dem ersten Silent Hill Spiel. Der Held der Geschichte ist der Lkw-Fahrer Travis Grady. Ein unerschrockener Mann, der erst ein schreiendes Mädchen aus einem brennenden Haus rettet und dann plötzlich zusammenbricht.
Die Texturen sind sehr matschig
Damit aber nicht genug: Kaum wachen wir auf der Parkbank auf, rennen uns schon finstere Wesen und Dämonen hinter uns her. Wie man es von einem guten Helden erwarten kann, versucht nun der Held das Mädchen, dass er gerade noch gerettet hat, zu retten. Dazu rennt Grady wie Maria und Josef von Haus zu Haus. Begleitet werden wir dabei von Monstern die uns immer wieder an den Kragen wollen. Nichts anderes erwartet der Silent Hill Fan.
Unsere Verfolger sind in Silent Hill: Origins richtig hartnäckig. Wer nicht den richtigen Zeitpunkt findet, der kloppt sich länger als einem lieb ist mit den Wesen herum. Kommt man mal in die Bedrängnis, dass einer der Bösewichte einem zu nah an die Klamotten kommt, dann kann man mit einem Quick Time Event den Gegner aus den Schuhen hauen. Weil unser Lkw-Fahrer beim Kämpfen schnell aus der Puste ist, können viele Gegenstände als Waffen herhalten.
Gegenüber der PSP Version gibt es keine Verbesserungen
Bei Schusswaffen ist die Welt von Silent Hill: Origins eine nahezu friedliche Welt. Anders als bei Resident Evil findet man hier nicht in jeder Schublade Munition und muss behutsam mit seinen Patronen umgehen. Sind wir schon bei den Resident Evil vergleichen, dann sollte man erwähnen, dass die Rätsel bei beiden einfach lösbar sind.
Die gute Atmosphäre bezieht Silent Hill: Origins hauptsächlich durch die gute musikalische Untermalung. Wo die Grafik schon stark am Zahn der Zeit nagt, ist die Musik auf der höhe der Zeit. Hier mal kreischender Schrei, da ein leiser Streicherchor und am Ende unzählige knatschende Türen – im Dunkeln schauert es einem schnell. Die Grafik ist leider schon auf einer anderen Art und Weise schaurig. Origins kann seine PSP-Vergangenheit nicht verleugnen und die PlayStation 2 nicht ihr Alter.