Prince of Persia Rival Swords


Erschien am 28. März 2007
Publisher: -
Entwickler: -
Details zum Spiel

Gespaltene Persönlichkeit


• Seite 1: Gespaltene Persönlichkeit
Seite 2: Gute Umsetzung
Wertung und Fazit

Superhelden scheinen wohl häufig unter Schizophrenie zu leiden: Wie Spiderman, der in seinem kommenden Kinoabenteuer ins schwarze Outfit schlüpft, hat auch der blaublütige Held aus Persien eine dunkle Seite. Auf den großen Konsolen konnte diese in The "Two Thrones" den beliebten VS.com Award einheimsen und bekam satte 90%. Nun, einige Monate später, kommt die PSP-Umsetzung mit dem Namen "Rival Swords". Ob auch die tragbare Version des Prinzen überzeugen kann?

Prince of Persia Rival Swords setzt die Geschichte da fort, wo Revelations aufgehört hat: Der Prinz und seine weibliche Begleitung Kaileena kehren nach Babylon zurück - allerdings nicht ganz so, wie es sich der Prinz vielleicht gewünscht hätte: Die Stadt steht in Flammen und ist stark verwüstet, das Schiff, auf dem die beiden fahren wird angegriffen und zu guter Letzt Kaileena von den Besatzern entführt.


Da will uns einer ans Leder
All das präsentiert das Spiel zu Beginn in einer sehr schönen und stimmig synchronisierten Rendersequenz, auf die ihr allerdings etwas wartet - die Ladezeiten sind zwar nicht unangenehm aber - PSP-Spieler kennen das - dauern eben doch ein Weilchen. Sobald der Prinz die rettende Küste erreicht hat, übernehmt ihr die Kontrolle über den Prinzen und bekommt zu Beginn gleich die Steuerung im vorübergehen beigebracht.

Die ist leider, aufgrund des fehlenden zweiten Analogsticks, bei weitem nicht so gut ausgefallen wie bei den großen Konsolen. Die Kamera, die nicht immer den günstigsten Bildausschnitt zeigt, muss durch gleichzeitiges Drücken der linken Schultertaste und Bewegen des Analogsticks justiert werden - solange könnt ihr euch als Prinz aber nicht bewegen. In den Kämpfen stellt das ein richtiges Manko dar, die werden nämlich gleich deutlich schwerer, wenn ihr entweder den Gegner aufgrund der Kamera nicht seht oder eben die Kamera nachjustiert aber gleichzeitig verwundbar seid. Um gleich bei der Technik zu bleiben: Die kann sich ansonsten durchaus sehen lassen. Klar: Auf den Heimkonsolen habt ihr deutlich schickere Texturen, für ein Handheldspiel sieht der Prinz aber richtig gut aus. Ruckler gibt es keine, auch die Probleme mit der asynchronen Sprachausgabe des Vorgängers sind behoben.


Die Streitwagen Rennen sind neu im Prince of Persia Universum
Hüpfen, rätseln, kämpfen...

Das düstere Setting aus Teil 2 weicht in Babylon wieder dem bekannten Orientsetting aus dem ersten Teil der Serie, ihr dürft euch also statt auf dunkle Levels wieder auf Sandfarben und hellere Szenarien einstellen. Die Sprungpassagen machen wieder richtig Laune und auch die Kämpfe wurden dezent überarbeitet. So gibt es diesmal deutlich weniger Gegner, die euch auch nicht mehr solange aufhalten - besonders wenn der neue "Speed Kill" zum Einsatz kommt. Dazu schleicht ihr euch von hinten oder oben an die Gegner heran, drückt im passenden Moment zunächst die Dreieck-Taste um dann zum richtigen Zeitpunkt mit der Quadrat-Taste zweimal zuzuhauen. Sollte man das Timing nicht schaffen, wird man vom Gegner zu Boden geschleudert und muss auf normale Art und Weise gegen den Bösewicht ran.


• Seite 1 • Seite 2Wertung und Fazit
Werbung


 
Artikel von Daniel Latak, ©2008 psking.net
Keine Kommentare vorhanden

Zum Kommentieren bitte einlogen
ImpressumRechtliche HinweisePartnerWerbung