So sind auch die Animationen der Figuren selber recht steif und Odin Sphere ist allgemein nicht so flüssig animiert, wie die durchweg hochwertig gezeichneten Figuren auf den ersten Blick vielleicht vermuten lassen. Zudem stören die unverständlichen Slowdowns, die sich immer wieder ergeben, wenn zu viel auf dem Bildschirm los ist. Man kann nur vermuten, dass die PS2-Hardware mit den vielen, grossen Sprites überfordert ist, auf jeden Fall hat es teilweise sehr negative Auswirkungen auf das Gameplay.
Neben dem Prügeleien gibt es ein einfaches Level- und ein Itemsystem, was sich vor allem um das Erstellen neuer Potions dreht. Diese stellt man durch das Finden von Rezepten und den passenden Zutaten her, indem diese auf verschiedene Weisen miteinander kombiniert werden und man schliesslich den gewünschten Gegenstand erhält.
Die Steuerung ist etwas hakelig
Diese können auf die übliche Weise zum Angriff dienen oder um Vergiftungen zu heilen oder verloren gegangene Energie wiederherzustellen.
Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt recht ordentlich, gerade bei den diverse Endgegnern braucht man des öfteren mehrere Versuche, bis man herausgefunden hat, wie man sie erledigt und da man recht schnell Energie verliert, wenn man nicht aufpasst.
Über den Verlauf des Spiels vermisst man nach den ersten Kapiteln etwas mehr Abwechslung. Allzu lange kann einen die hübschen Optik nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich alle Areale im Prinzip gleich spielen. Man rennt im Kreis herum und stürzt sich auf alles was sich bewegt, sammelt die Items ein und begibt sich zum nächsten Abschnitt, wo sich alles wiederholt.
Das Spiel profitiert vom ungewöhnlichen Spielprinzip
Aus rein rollenspielerischer Sicht vermisst man vor allem das Erkunden der Umgebungen, aber dafür hätte man Odin Sphere um ein komplett neues Spielelement erweitern müssen.
Realistischer hätte sich vielleicht ein Zweispielermodus angeboten, bei dem man mit einem Mitspieler die Waffen schwingt, was auch hervorragend zum eigentlichen Kerngamplay gepasst hätte.