Für Chains of Olympus hat Kratos noch mal die Zauberschule aufgesucht und hat einen neuen Zauberspruch auf Lager, den Efreet, der besonders optisch eine Augenweide darstellt. Es handelt sich dabei um einen Feuerzauber, der alle Gegner in einem bestimmten Radius zu Asche verarbeitet. Magie sei Dank, könnt ihr mit dem Sonnenschild Gegner sogar aus der Ferne angreifen. Zauber und Waffen können durch das Aufsammeln von Orbs aufgewertet werden, so dass Kratos im Laufe des Spiels neue Angriffmoves erlernt.
Orbs sind kleine rote Energiekugeln, die von bezwungenen Gegnern hinterlassen werden, oder in Schatztruhen gefunden werden können. Während ihr es euch auf der PS2 gut überlegen musstest, welche Waffe oder welchen Zauber ihr verbessern wollt, ist das auf der PSP egal.
Noch ein übergroßes Monster
Bis zum finalen Endgegner hat Kratos alles auf das Maximum gebracht. Kratos’ Lebensenergie und seine magischen Fähigkeiten könnt ihr durch das Aufsammeln von Gorgonenaugen bzw. durch Phönixfedern verbessern. Während diese auf der PS2 meist gut versteckt waren, stehen diese auf der PSP ganz offensichtlich herum. Irgendwie lohnt es sich gar nicht mehr nach geheimen Verstecken zu suchen, da ihr bis zum Schluss beides bis zum Maximum ausgebaut habt.
Bei der Steuerung mussten die Entwickler die zwei fehlenden Schultertasten kompensieren. Das ist erstaunlich gut gelungen. Ihr werdet weder den zweiten Analogstick, noch die beiden fehlenden Schultertasten vermissen. Mit dem kleinen Analogstick der PSP funktionier ist die Steuerung unseres Alter Ego äußerst präzise, so dass sich Kratos nach kurzer Eingewöhnungszeit trotz der anderen Tastenbelegung wie auf der PS2 steuern lässt. Hinzu kommt noch, dass der Analogstick nicht ganz so sensibel reagiert, so dass die Balanceeinlagen, von denen es nur sehr wenige gibt, keine wirkliche Herausforderung darstellen.
Grafisch eine Augenweide
Das Speichersystem wurde bei Chains of Olympus ebenfalls von der PS2 übernommen, was aber irgendwie sinnfrei ist. Das Speichern ist nämlich nach wie vor nur an bestimmten Stellen im Spiel möglich, die mal mehr, mal weniger weit auseinander liegen. Auf der PS2 ist das ja noch logisch, oder wer will seine Konsole schon tagelang eingeschaltet lassen. Die PSP könnt ihr hingegen jederzeit in den Standby-Modus schalten und so quasi nach belieben „speichern“.
Zwar geht das zu Lasten des Akkus, aber wer im Bus oder der Bahn unterwegs ist und aussteigen muss, nimmt diese Möglichkeit gerne an und den Nachteil in Kauf. Apropos Akku: Dieser wird von God of War ziemlich schnell ausgesaugt, da das Spiel mit 333 MHz läuft. Des Weiteren haben die Entwickler die großzügigen Checkpoints beibehalten, die euch im Falle eures Ablebens nicht dazu zwingen den kompletten Level erneut zu spielen. Zudem könnt ihr vor einem Bossfight eure Lebens- und Zauberenergie auffrischen.