God of War: Chains of Olympus


Erschien am 25. März 2008
Publisher: -
Entwickler: -
Details zum Spiel

Eine Augenweide


• Seite 1: Eine Augenweide
Seite 2: Leider zu kurz
Seite 3: Pflichtspiel für Action-Fans
Wertung und Fazit

Die PlayStation 2 hat mit den ersten beiden Teilen von God of War eindrucksvoll bewiesen, dass unmögliches möglich ist und das die schwarze Lady noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Um die Wartezeit bis zum Erscheinen von God of War 3 zu verkürzen und sicherlich auch, um die Verkaufszahlen der PSP ein wenig anzukurbeln, schickt das Entwicklerstudio Ready At Dawn den furchlosen Spartaner Kratos ab dem 26. März 2008 erneut in den Krieg. Wir haben bereits alle Schlachten geschlagen, jeden Endgegner besiegt und verraten euch in unserem Testbericht, warum God of War: Chains of Olympus ein Must-Have-Titel ist.

Bevor wir uns jedoch den aktuellen Geschehnissen widmen, vorab ein kurzer Rückblick. In God of War 1 hat Kratos mit seinem Erzfeind Ares, Gott des Krieges, noch eine Rechnung zu begleichen. Kratos ist zwar ein mächtiger Krieger, der viele Schlachten geschlagen und noch mehr Gegner getötet hat, muss aber mit einem klitzekleinen Defizit leben – er ist sterblich und Ares eben nicht. Also zieht Kratos los, um die Büchse der Pandora zu finden.


Die Endgegner sind kleiner als bei den PlayStation 2 Versionen
Damit kann Kratos Ares letztlich in die Knie zwingen. God of War 2 knüpfte nahtlos an die Ereignisse aus Teil 1 an. Nachdem die Götter an Kratos Verrat geübt haben und ihn nicht wie versprochen von seinen Alpträumen erlösen, nimmt er es erneut mit den Mächtigen des Olymps auf, bis er schließlich Zeus persönlich gegenübersteht. Während GoW2 Fragen beantworten konnte, die GoW1 offen ließ, blieb ein Aspekt bisher völlig offen. Wie ist aus Kratos der Mann geworden, der er heute ist? Das klärt God of War: Chains of Olympus, das als Prequel der ersten beiden Teile zu verstehen ist.

Chains of Olympus beginnt in Stadt Attika, in der sich Spartaner und Perser eine erbitterte Schlacht liefern, als plötzlich ein Feuerball auf die Erde einschlägt und sich daraufhin der Himmel verdunkelt. Natürlich fällt ein Feuerball nicht einfach so auf die Erde und so wird schnell klar, dass die Götter ihre Finger im Spiel haben. Doch warum Helios, Gott der Sonne, verschwunden ist und warum Morpheus, Gott der Träume diese Chance nutzen will, um die Macht an sich zu reißen, erfahrt ihr im weiteren Spielverlauf. Richtig spannend wird es jedoch erst, wenn Hades, Gott der Unterwelt, seine Liebste Persephone anfangen mitzumischen. Und auch die Titanen sind wieder mit an Bord. Ein Mensch, der Kratos sehr nahe steht und einen Wendepunkt in Kratos Handeln darstellt, wird ebenfalls vorgestellt. Wer das ist, wollen wir aber an der Stelle nicht verraten.


God of War ist auf der PSP leider nur ein Snack für zwischendurch und zu schnell zu Ende
Im Vergleich mit der PlayStation 2 wirkt die Story jedoch zu knapp erzählt. Zwar verwöhnen uns die Entwickler auch auf der PSP mit tollen Renderfilmchen, diese fallen auf Grund der geringen Speicherkapazität der UMD natürlich nicht so üppig aus, wie bei den beiden großen Brüdern. In punkto Gameplay braucht ihr hingegen keine Abstriche hinzunehmen. Die Entwickler haben es geschafft, dass Spielgefühl 1:1 auf Sonys Handheld umzusetzen. Ihr könnt genauso herrlich durch die grafisch aufwändigen Level laufen, springe und töten, wie auf der PS2. Nach wie vor ist Kratos mit seinen beiden Schwertern ausgerüstet, die mit Ketten, auch bekannt als Klingen des Chaos, an seinen Unterarmen befestigt sind. Diese todbringenden Schneiden eignen sich sowohl im Nah- als auch im Fernkampf und lassen sich zu aberwitzigen Combos koppeln, um eure Feinde der Reihe nach wie die Fliegen ins Jenseits zu befördern.

Obwohl die Gegner euch oft in größeren Gruppen auf den Pelz rücken, stellen diese selbst auf dem Schwierigkeitsgrad Gott keine große Herausforderung dar. Irgendwie wirkt die KI nicht ganz ausgereift. Das manifestiert sich auch in herumstehenden Gegnern, die nicht gewillt sind anzugreifen. Das war auf der PS2 noch anders und besser. Doch Kratos verhilft seinem Blutdurst nicht nur durch seine Chaosklingen Nachdruck, sondern kann auch auf Magie zurückgreifen.


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Artikel von Daniel Latak, ©2008 psking.net
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